Freiwillige in Ihrer Einrichtung beschäftigen

Sind Sie interessiert daran, internationale Freiwillige zu beschäftigen?

Der SCI kooperiert mit Einsatzstellen in ganz Deutschland. Unsere Kooperationspartner und die bei Ihnen eingesetzten Freiwilligen sind in aller Regel sehr zufrieden. Deshalb arbeitet wir mit den meisten Einsatzstellen bereits seit mehreren Jahren zusammen. Zusätzlich können wir jedes Jahr einige neue Einrichtungen ins Programm aufnehmen.

Die Vorlaufzeiten sind recht lang. Deshalb melden Sie sich gern schon bald, wenn Sie ab 2020 Freiwillige aufnehmen möchten.
 

Die Freiwilligen …

  • bringen Offenheit, Lernbereitschaft und große Motivation mit
  • unterstützen tatkräftig die Arbeit der Einsatzstelle mit einer im Projekt üblichen Wochenarbeitsstundenzahl
  • sind in der Regel zwischen 20 und 29 Jahre alt, befinden sich in ihrem Heimatland im Studium oder haben bereits einen ersten Abschluss und sind seit Jahren ehrenamtlich engagiert 
  • werden von unseren langjährigen Partnerorganisationen in Absprache mit dem SCI und den Einsatzstellen ausgewählt
  • sprechen neben ihren Muttersprachen mindestens Englisch, einige auch muttersprachlich Spanisch oder Französisch
  • werden bei der Ankunft in Deutschland i.d.R. erst grundlegende Deutschkenntnisse haben, die sie dann im Jahresverlauf kontinuierlich ausbauen.
     

Die Einsatzstellen…

  • sind gemeinwohlorientierte Einrichtungen aus dem sozialen, pädagogischen und Inklusionsbereich (z.B. Jugendzentren, Schulen, Kindertagesstätten, Wohnheime und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Begegnungszentren…), Einrichtungen aus Umwelt- und Naturschutz, Sport oder der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
  • übernehmen die Arbeitsanleitung und Betreuung der Freiwilligen während ihrer Arbeitszeit (für alle Fragen, die nicht die Arbeit betreffen, steht jedem Freiwilligen ein/e SCI-Mentor/in zur Seite)
  • stellen möglichst eine Unterkunft im Projekt selbst oder bringen die eigenen Netzwerke in die Suche des SCI nach einer Gastfamilie ein.
     

Der SCI …

  • unterstützt die Einsatzstellen und Freiwilligen im Vorfeld und während des Freiwilligendienstes
  • führt Vor-, Zwischen- und Nachbereitungsseminare für alle internationalen Freiwilligen durch
  • ist gleichermaßen Ansprechpartner für Einsatzstellen, Freiwillige und ggf. Gastfamilien während des Freiwilligendienstes
  • verwaltet die Fördermittel und rechnet das Programm ab.
     

Wie wird das Programm finanziert?

Das Programm wird finanziert über Mittel des BMZ und findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Einsatzstellen statt, die vom BAFzA anerkannt sind. Sollte die Einsatzstelle noch nicht anerkannt für den BFD anerkannt sein, kann ein entsprechender Kurzantrag mit Unterstützung des SCI gestellt werden, sodass der Einsatzstelle daraus kein großer Aufwand entsteht.

Der SCI trägt die Kosten für Sozialversicherung, Taschengeld, Verpflegung, Deutschkurse, pädagogische Begleitung sowie die Fahrtkosten der Freiwilligen. Damit das Programm für unseren Verein finanzierbar ist, sind wir auf einen monatlichen Einsatzstellenbeitrag angewiesen. Die Höhe dieses Beitrags hängt von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ab. Zum Beispiel zahlt eine Einsatzstelle, die dem Freiwilligen freie Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung stellt, maximal 275 Euro monatlich an den SCI, je nach Rahmenbedingungen auch weniger. Darüber hinaus entstehen Ihnen keine Kosten, da Taschengeldzahlungen, Sozialversicherung usw. über uns laufen (s.o.).
 

Interessiert?

Ihre Einrichtung möchte einen oder mehrere internationale Freiwillige einsetzen? Dann melden Sie sich gern bei Astrid Böhmerl um weitere Informationen zu erhalten.

Der Freiwilligendienst beginnt im September. Um sicherzustellen, dass allen ausgewählten Freiwilligen genügend Zeit für einen vorbereitenden Deutschkurs und den Visumsprozess bleibt, werden die Einsatzplätze zum Jahresbeginn zur Bewerbung freigeschaltet. Interessierte Einrichtungen, die ab 2020 Freiwillige beschäftigen möchten, sollten uns daher am besten schon jetzt kontaktieren.

Auch die Reportage über unsere Freiwillige Sarah Nalumansi und die Dokuspots unser Qualitätsverbünde geben Interessierten einen guten ersten Eindruck.