Erfahrungen von Campleiter/innen

Ehemalige Campleiter/innen aus den Jahren 2015/16 berichten...

"Am Abend haben wir dann auch mit anderen Freiwilligen zusammen Spiele gespielt. Wir hatten beide das Gefühl, dass dieser Tag sehr wichtig für unsere Gruppe und auch jede einzelne Person von uns war. Der Tag gab zum einen die Möglichkeit, einander kennenzulernen und sich selbst über die eigenen Vorstellungen bewusst zu werden, als auch Organisatorisches zu besprechen, den Ort kennenzulernen und dabei selbst anzukommen. Gleichzeitig hat dieser Tag auch gezeigt, welche Herausforderungen für uns als Campleiter/innen die Tatsache der sehr offenen Lebensstruktur und Verflechtung von Wohnort, Arbeit und Zusammenleben mit anderen Freiwilligen und der Gemeinschaft für uns als Gruppe mit sich bringen."

Magdalena Jäger und Cay Buschmann (2016), Workcamp in der Gemeinschaft auf Schloss Tonndorf

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„Das Camp war schön und die Gruppe sehr harmonisch. Unsere Rollen als CampleiterInnen waren situationsabhängig, mal gaben wir Arbeitsanleitungen, dann haben wir dafür gesorgt, die Gruppe zusammenzuführen. Wir waren KoordinatorIn und Schutzschild der Gruppe. Die Zusammenarbeit im Team hat sehr gut funktioniert und wir konnten den Leitungsstil des anderen akzeptieren und uns gut ergänzen."

“Das Workcamp war im Großen und Ganzen sehr schön und ein voller Erfolg. Alle waren glücklich und zufrieden und konnten mit positiven Erinnerungen, wertvollen Erfahrungen und neuen Freundschaften nach Hause fahren. Tipps an zukünftige CampleiterInnen: Genieße die Zeit im Workcamp und vergiss, trotz der vielen Aufgaben, die du hast, nicht, dir deine Auszeit zu nehmen und Spaß mit den Campies zu haben.”

Jan Lassen und Dörte Winkler (2015), Workcamp im Projekt des Holderbusch e.V. in Jänkendorf

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„Wir waren Teil der Gruppe, aber eben mit besonderen Aufgaben. Wir waren Koordinatoren und Ansprechpartner für Probleme aller Art. So haben wir zum Beispiel Wespenstiche verarztet, Pflaster geklebt und uns dabei manchmal ein bisschen wie die Camp-Muttis gefühlt. Große Konflikte gab es nicht, wir konnten offen über alles reden und Konflikte, bevor sie groß wurden, ansprechen, was auch geklappt hat.“

Kimberly Bruns (2015), Workcamp im Projekt "manCheck" in Berlin 

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„Zum Abschluss hatten wir abends ums Lagerfeuer herum noch einen sehr, sehr schönen Redekreis, bei dem viele tief aus dem Herzen heraus über ihre neuen Erfahrungen, Gefühle und Gedanken gesprochen haben. Ich bin glücklich und dankbar, dass ich zum Stattfinden des Camps beitragen konnte und fühle mich in meinem Wunsch bestätigt, mehr solche Arbeit leisten zu wollen und zu können.“

Viktoria Zimmer (2015), Workcamp in der Gemeinschaft auf Schloss Tonndorf

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„Wir Campleitenden waren nach dem Workcamp auch ganz schön stolz auf uns, froh darüber, wie gut alles geklappt hat, was wir erreicht haben und sind auch weiterhin froher Dinge, das Workcamp im Coburger Gemeinschaftsgarten zu wiederholen.“

Sophie Wagner und Simon Jakob (2015), Workcamp im Gemeinschaftsgarten Coburg

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„Das Workcamp kam unserer Wunschvorstellung schon ziemlich nah. Alle haben sich insgesamt gut verstanden, die Atmosphäre war angenehm und offen. Durch Gespräche und Diskussionen konnte man nette Menschen kennenlernen, sich austauschen und viel gemeinsam erleben. Alles in allem eine tolle Erfahrung in einer internationalen Gruppe zu sein und alles miteinander zu teilen.“

Iryna Kryvda und Mathilde Tittel (2015), Workcamp im Gemeinde- und Kulturprojekt in Günthersleben-Wechmar

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„Ich sehe mich sowohl als Krisenmanagerin, Koordinatorin, aber zeitweise auch Unterhalterin für die Gruppe [...]. Gegen Ende des Workcamps war diese Rolle aber nicht mehr so präsent und ich war mehr Teil der Gruppe.“

Eva Hildebrandt (2015), Workcamp im Naturschutzgebiet in Schelingen