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Ein Jahr im Ausland

Ein Auslandsjahr mit Freiwilligendienst?

Mit längerfristigen Freiwilligendiensten (Long Term Volunteering, kurz LTV) möchte der SCI Friedensarbeit leisten, gemeinnützige Projekte unterstützen, Vorurteile abbauen und Rassismus entgegenwirken. Du möchtest ein Auslandsjahr nach dem Abi machen? Vor dem Jobeinstieg noch einmal die Welt sehen? Dich umorientieren, mal länger von Zuhause weg sein oder Auslands-Kompetenzen sammeln? Das alles und mehr können gute Gründe sein, einen langfristigen Freiwilligendienst zu absolvieren.

Was sind die allgemeinen Voraussetzungen?

  • Volljährigkeit zum Zeitpunkt der Ausreise (Ausnahmen sind in Europa ggf. möglich)
  • Offenheit für andere Lebensweisen
  • Interesse am Projekt
  • Grundlegende Kenntnisse in Englisch, je nach Zielland ggf. auch Französisch oder Spanisch
  • Teilnahme an den Informations-, Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminaren des SCI
     

Uns ist wichtig, den Bewerbungsprozess für alle, unabhängig vom schulischen Abschluss, offen zu halten. Deshalb möchten wir alle Interessierten ermutigen, sich zu bewerben.

Welche Voraussetzungen gelten zusätzlich bei geförderten Freiwilligendiensten?

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Internationaler Jugendfreiwilligendienst: Höchstalter 26 Jahre
  • Weltwärts: Höchstalter 28 Jahre, bzw. 35 Jahre, wenn du eine Beeinträchtigung oder Behinderung hast
  • Europäisches Solidaritätskorps: Höchstalter 30 Jahre
     

Zur Finanzierung des Freiwilligendienstes bitten wir jede*n Freiwillige*n, einen Förderkreis aufzubauen. Weitere Informationen dazu findest du hier.

Die Beschreibungen unserer Einsatzstellen kannst du dir auf den folgenden Seiten anschauen: sortiert nach Arbeitsinhalt oder nach Einsatzland.

Ausführliche Informationen zu unseren Freiwilligendiensten findest du in der LTV-Erstinfo.

Was ist dem SCI wichtig?

Wir sind davon überzeugt, dass Freiwilligenarbeit ein sinnvoller und notwendiger Beitrag für die Gesellschaft ist, der einen positiven Einfluss sowohl auf die Freiwilligen selbst als auch auf ihre Umwelt hat. Der SCI ist keine anonyme Vermittlungsstelle. Im Gegenteil: Es ist uns wichtig, dich kennenzulernen. Wir vermitteln Freiwillige, die engagiert und interessiert sind, die sich mit der Arbeit und den Werten des SCI auseinandersetzen wollen und bereit sind, sich beispielsweise über die Teilnahme an einem kurzfristigen Freiwilligeneinsatz in einem Workcamp für einen solchen Dienst vorzubereiten. Dies ist aber keine zwingende Voraussetzung. Wir freuen uns auf dich!

 

Unsere Freiwilligendienste werden gefördert durch folgende Programme:

  • des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD) des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ):


    Der IJFD ist ein Freiwilligendienst, der es jungen Menschen seit 2011 ermöglicht, einen freiwilligen Dienst im Ausland zu leisten und dadurch interkulturelle, gesellschaftspolitische und persönliche Erfahrungen in einer anderen Kultur zu sammeln.
    Anerkannte deutsche Träger bieten in gemeinwohlorientierten Einrichtungen im Ausland Einsatzstellen...
    ... im sozialen Bereich
    ... in der Kultur, im Sport und in der Denkmalpflege
    ... im ökologischen Bereich (besonders Naturschutz, in umweltbildenden Einrichtungen oder der nachhaltigen Entwicklung)
    ... im Bildungswesen
    ... in der Friedens- und Versöhnungsarbeit, Demokratieförderung.

    In manchen Einsatzstellen werden auch einige Bereiche miteinander kombiniert. Die Freiwilligen leisten dabei einen ganztägigen Dienst ohne Erwerbsabsicht - die überwiegend praktischen Hilfstätigkeiten sind arbeitsmarktneutral. Damit ersetzen die Freiwilligen keine hauptamtlichen Kräfte.

  • das weltwärts-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):

    Das Programm wurde 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen, um junge Menschen in ihrem Engagement für die Eine Welt zu unterstützen. weltwärts gehen ist seither mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst möglich.
    Die Programmlinie verfügt über ein umfangreiches Qualitätssystem und wird vom BMZ mit bis zu 75 Prozent der Kosten gefördert. Den weiteren Anteil tragen die zivilgesellschaftlichen Organisationen, die den Dienst durchführen. Die administrative und finanzielle Koordination des Programms verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts von Engagement Global.
    Neben dem entwicklungspolitischen Engagement von jungen Menschen stehen das Globale Lernen der Teilnehmenden sowie die Stärkung von Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Deutschland und Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, Ozeaniens und Osteuropas im Mittelpunkt.

    Der Austausch und die Erfahrungen mit weltwärts vermitteln den Teilnehmenden Kenntnisse über globale Zusammenhänge und zeigen ihnen persönliche Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten für ein gerechteres Miteinander auf. Durch die Zusammenarbeit vor Ort sowie die pädagogische Begleitung dieser Eindrücke gewinnen die jungen Menschen ein Verständnis für Entwicklungszusammenarbeit. Sie erfahren, dass jede und jeder Einzelne etwas bewegen kann. Zahlreiche Ehemalige des Programms engagieren sich langfristig gesellschaftlich. weltwärts stärkt darüber hinaus die beteiligten Organisationen in ihrer täglichen Arbeit und der Kompetenz, gemeinsam zu handeln. So leistet der weltwärts-Freiwilligendienst einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals (SDGs)).


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