Nord-Süd-Schulprojekt 2015

Gibt's ein Leben nach dem Müll?

Dieser spannenden Frage gingen wir im Incoming- Schulprojekt 2015 nach. Es fand vom 02. September bis zum 01. Oktober in den Räumen der Sozialistischen Selbsthilfe in Köln-Mülheim statt.

Zehn Freiwillige aus Chile, Côte d'Ivoire, Kenia, Laos, Mauritius, Mexiko, Tansania, Thailand, Tunesien und Vietnam waren zum Schulprojekt eingeladen. Die internationalen TeilnehmerInnen brachten ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Gedanken zum Zusammenhang von Konsum und Müll mit und diskutierten gemeinsam mit deutschen Freiwilligen und SchülerInnen Ansätze zur Müllvermeidung.

Folgenden Fragen wurde nachgegangen:

  • Was bedeutet es, in einer "Konsumgesellschaft" zu leben? Und wie hängen Konsum und Müllproduktion zusammen?
  • Was passiert mit dem Müll, den wir täglich produzieren?
  • Was sind die ökologischen und sozialen Folgen unserer Müllproduktion in NRW/Deutschland und im Globalen Süden? Und welche Auswirkungen hat die Müllproduktion auf unser Klima?
  • Wie wird mit Müll in unterschiedlichen Ländern und Gesellschaften umgegangen?
  • Was können wir in unserem Alltag tun, um Müll zu vermeiden?
  • Welche Alternativen und Handlungsmöglichkeiten gibt es?

Das Projekt bestand aus zwei Teilen: Zu Beginn gab es für die Teilnehmenden ein zehntägiges Training, anschließend zwei Praxiswochen an Schulen. Die Ergebnisse findest du in diesem Bericht!

Ziel des jährlich stattfindenden Projekts ist es, die „Einbahnstraße“ Nord-Süd-Austausch zu durchbrechen und die Perspektive des Südens sichtbar zu machen, Vorurteile und Stereotype abzubauen und Diskussionen über Themen unserer globalisierten Welt anzuregen. Mit dem Schulprojekt wollen wir insbesondere Jugendliche an Schulen im Raum Köln/ Bonn für entwicklungspolitische Themen sensibilisieren.

Mangels finanzieller Förderung konnte in 2016 leider kein Schulprojekt stattfinden. Wir hoffen, das Schulprojekt in 2017 erneut ausrichten zu können.

Bei Interesse oder Rückfragen melde dich per Email oder telefonisch unter 0228-212086 bei Astrid Böhmerl im Bonner Büro.

Wir sehen unser Projekt als Beitrag zum Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

Berichte zu den Schulprojekten der letzten Jahre findest du hier.

 

Das Schulprojekt 2015 wurde unterstützt von:

 

 

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Auch in den kommenden Jahren möchten wir Freiwillige aus den Südkontinenten nach Deutschland einladen. Um den erforderlichen Eigenanteil zu decken und um das Projekt frühzeitig abzusichern, benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.

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